Freitag, Dezember 09, 2016

konzert: simon joyner, 07.12.16


ein kleiner, kaum gedrungener mann, unscheinbar gekleidet, das karierte hemd, die helle jeans, ein paar passende treter an den füßen. er fiele kaum auf, wäre da nicht dieser breitkrempige schwarze hut auf dem kopf, der ihn als den auszeichnet, der er ist. doch auch sein waches gesicht, die flinken, manchmal etwas unruhigen augen nimmt man wahr. er fixiert nicht, aber beäugt neugierig das rund, kommt immer wieder ins gespräch, lächelt. in sich ruhend ist die passende vokabel für simon joyner. hätte ich ihn scheuer erwartet? stets kollidiert das längst verfasste bild mit der wirklichkeit. erst recht wenn man jemanden so lange begleitet wie den amerikanischen songschmied, der sich endlich wieder die ehre gab, um in münchen aufzuspielen. ausgesucht hatte er sich hierfür glücklicherweise ein stelldichein mit den machern von hauskonzerte com, die nicht nur ein näschen für die passende location besitzen, sondern mittlerweile auch ein publikum um sich scharren, das jedem künstler mit respekt und anerkennung begegnet. findet man auch in dieser stand nicht immer und überall.


als wir an jenem zauberhaften ort, einer art atelier unweit der theresienwiese ankamen, war bereits wuseliges durcheinander zu verzeichnen, die befriedigende unruhe vor einem solchen event. als simon joyner schließlich begann, schied der rest dieser nacht aus, verabschiedete sich gerade zu, denn gefangen nahmen uns nun die lyrischen und die musikalischen parameter des ausnahmemusikers.
die bindung joyners an sein publikum ist zunächst eine lose, als würde er einen übergangsraum zur verfügung stellen, in welchem man sich gewöhnen kann. an diese ganz eigene phrasierung, an den narrativen stil seines vortrags, der punktuell durch melodiöse einschüsse aufgerüttelt wird. sinnbildlich wirft der körper ein schattenbild an die wand, das nicht weniger befremdlich scheint. da fließen die noch frischen "sonny" und "old days" hindurch, die erst 2015 auf "grass, branch & bone" erschienen waren, aber spätestens beim nachfolgenden "last will & testament" wurde man angefasst, als hätte eine knochige hand nach einem gegriffen, dieser feste umschluss, die kühle distanz und die faszination von etwas, was man noch nicht in worte fassen kann. 

es herrschte ein gebannte atmosphäre im rund, zögerlich einerseits, neugierig anderseits, was noch kommen würde. als wäre die kapazität noch nicht ausgelastet. aber das ist es, was joyner bietet. weiträumige erzähllandschaften, in denen jeder auf seine weise eine heimstatt finden kann. dazu begleitet er sich filigran an der akustischen gitarre, deren töne sich zu einem sonoren rauschen mit der rauen stimme vereinen. manchmal fühlt es sich an wie bei einem vorlesenden, der die seiten des buches mit besonders lautem rascheln umschlägt. doch die begleitung hat auch ihre ganz besonderen, heiligen momente, das griffbrett wird ausgelastet, die finger eilen von rechts nach links und wieder zurück. das ist pointiert, aber nie um der effekte willen. wie das lose klopfen auf dem korpus, um die stille zu besiegen. mit "you got under my skin" zitiert joyner noch einmal das album aus dem vergangenen jahr, ein song so anmutig und einfach, wie es dieser abseitig beschlagene americana, der die wurzeln der sprache und der gemeinschaft auf seine weise zitiert, darzustellen in der lage sein will.


vor dem konzertbesuch hatte ich mir überlegt, welche songs ich mir wünschen wollte, wenn der künstler danach fragte, denn das praktiziert er mancherorts, und entschied mich für "the only living boy in omaha" und "joy division". ersteren spielte er bereits deutlich vor der zugabe, eine wunderschöne nummer, die so versiert und detailverliebt klingt und am ende nachebbende erinnerung bleibt: "or is there a fire you forgot to touch? is there a heart you never saw?  do you think you'd miss it very much if you're the only living boy in omaha?", "joy division" schließlich war programmpunkt nummer eins, als es daran ging, die beiden zugaben einzuläuten, die joyner gewillt war zu geben.

zu diesem zeitpunkt hatte ca. ein drittel der bis dato rund achtzig zuhörer den raum verlassen. luftig ward es zwischen den reihen, die ausgelegten teppiche wurden zu liegewiesen und alles bekam einen für meinen geschmack zu unkonzentrierten charakter. vielleicht mißfiel es auch joyner, der sich jedoch nach meinem dank für dieses intensive konzerterlebnis mit den worten zitieren ließ: "it was easy to dig deep into the songs for such an attentive audience."

meine höhepunkte waren das ruhelose und mit angeganger stimme vorgetragene "alabaster" vom 95iger album "heaven's gate" und das stimmungsvolle "the rain asked for a holiday", mit dem ich im leben nicht gerechnet hatte, spult es doch auf "the lousy dance" (1999) von breiter pianospur. joyner gelang es, die melancholische klangfarbe ins rund zu führen. wie er überhaupt für eine stimmung sorgte, die uns den heimweg über wach hielt. thanks.

Donnerstag, Dezember 08, 2016

glotzt nicht so romantisch (748): wardrobe


still zeichnend, gemütlich grasend, die schleifen ziehen, die samples stieren ins unendliche, wenn hier etwas passt, dann die bebilderung zur tonalen ausmusterung. ein lächeln entfährt. wir begegnen dabei johan verckist. gemeinsam mit dem belgier pascal deweze entwickelte er ein projekt, bei dem es beiden protagonisten mehr und mehr darum ging, das liveerlebnis des musik erstellens vor das produzieren im studio zu erheben. alle anderen beteiligten musiker an wardrobes debütalbum "crawling", nämlich sarah pepels, pieter van buyten und noah melis, das am 17. februar über fons erscheint, bekamen die stücke erst zu hören, als es bereits ans verarbeiten ging, der erste eindruck sollte nicht verloren gehen und im nachfolgenden aufspiel beinhaltet sein. dem hörer wird diese erfahrung zuteil, nicht zuletzt wird er hie und da kleine fehler entdecken, die bestandteil dieser verfahrenstechnik sein dürfen. mit "man of straw" gibt es einen ersten eindruck, den rest dann im neuen jahr.

glotzt nicht so romantisch (747): rainwater / lokomoko


dass wir der zeit häufig genug voraus sind, wissen wir ja. da wurden schon künstler ausgegraben, die hatte die letzte indieschleuder noch nicht auf dem plan. aber immer wieder müssen wir auch nachtragen. all die graberei bringt also keine wirklichen vorteile. am ball bleiben, und schließlich geht es um fördern, befördern, geht es um liebe, die saat pflegen und auf ein kleines pflänzchen hoffen. mit rainwater hatten wir uns auseinandergesetzt, wobei wir gerade den hauptcharakter dieser truppe, blake luley, schon lange begleiten.
die gitarre spult munter die melodie herunter, wie selbstverständlich in einer schönheit und klarheit und vertrautheit, wie nur selten gehört. etwas synthieklänge gabeln sich unter, das schlagwerk ist präsent, aber ausreichend wenig deutlich, dass es mehr unterstreicht, denn dick aufträgt. es mischt sich blakes stimme dazu, die so weich klingt, als wäre sie von imaginären winden aufgerieben und ihrer kantigkeit beraubt. doch es braucht hier keinen grat, an dem sich die harmonien brechen. tiefe ist längst gegeben. das vorgetragene liedgut schwebt in saxophonen, hall verschlagenen klängen hinfort. anziehende elektronika, die wir bereits von ajnabi kennen, umhüllen das gewerk. das klienicum, 08/16
das debütwerk "swimming in sunlight"" dieses neuen kollektivs warf auch den track "lonesome you" ab, der nun in bewegte bilder getaucht wurde. darin seht ihr die tänzerin rebecca hadley ihrer kunst nachgehen, sehens- und natürlich auch hörenswert.





einer band, der wir es ebenfalls von herzen gönnten, dass sie die welt eroberte oder von der welt erobert würde, ist lokomoko aus hamburg, gerade mal eine single ist ins kerbholz geritzt, da rückt man mit der vertrautheit nahe, dass eine ep im neuen jahr anstünde, "harold weir" ist angekündigt, da passt zum fest das aktuelle video zum tollen track "more love".
"more love" klingt einfach, ist ein schlachtruf der entsetzten, mausert sich jedoch aus der knochigen beatperspektive zu einem synthieschunkler, aus dessen tiefe eine stimme stösst, die so wenig eine geschlechterfalle besitzt wie strafende härte, auf die jäh zu stossen man jeden moment erwartet. denkste, grindiges hallweichen, geschnippstes und aufgebügelter soundspaß. "your nose", die flip, unterwandert mit einer hellschichtigen gitarre das formidable gefühl von sicherheit, ein schlingern unterm blechernen schlagwerk. das klienicum, 08/16

Mittwoch, Dezember 07, 2016

eingestreut (1006): mariee sioux


lange hat man nichts von mariee sioux gehört, zumindest in musikalischer hinsicht. dass sie politisch aktiv ist, konnte man aber schon wissen. den jüngsten (teil-) erfolg im fernen amerika feiert sie nun gebührend mit einem song betitelt "black snakes", zu dem sie schreibt: "this song is a prayer for our times, for water protectors across the globe, and for the brave souls standing up and putting their lives on the line to defeat the black snake at standing rock." und weiter: "hopefully we can start illuminating these black snakes of corporate greed and fear and oppression, that tear through our lands and our sick systems, from the inside out..." tom menig, der vater von alela diane, übernahm die produktion in seinem studio und half bei der verbreitung. auch die lyrics seien vorgestellt: 

"our skin tied over the drum an elder's eyes into the woods did run. 
children tied into the drum a newborn's tears with the river did run. 
an eagle cries over the drum, an ancient seed smiled into the light of the sun. 
while madusa's head of black snakes, tears the the loss and what remains, 
praying as dogs snap between labor pains, empty words spoken again and again,
the sacred hoop broken that we're trying to mend. 
so well split the light in two well split the light in two... 
we'll spit the light in you."

neue töne (1698): adrian hermes


photo by kathleen pracht

die aneinandereihung von fakten hilft zunächst, um eine ordnung, wenngleich noch keine einordnung zu ermöglichen. mit adrian hermes treffen wir auf einen musiker aus berlin, der unter der solofahne sein heil sucht. aufgewachsen ist er in ostfriesland, wo er sich (vermutlich) mit dem indieglanz der achtziger und neunziger jahre umgab. die faktentreue schwindet also, denn man muss nun das anvertraute wissen mit dem persönlich erlebten in einklang bringen. apropos klang. hermes veröffentlicht im kommenden februar sein debütalbum. hierzu gründete er eigens ein labels namens "lofi industries", das nicht zuletzt wiederspiegelt, worauf es der musiker abgesehen hat. unabhängigkeit. die bekommt man tatsächlich umsonst. muss dafür aber einiges in kauf nehmen. will er. sagt er.

wer sich den d.i.y. gedanken an die stirn pinnt, der macht am ende alles selbst. die lieder schreiben, sie aufnehmen und eben auch veröffentlichen, siehe oben. heraus kommt eine lofi gegründete, in kargheit gewonnene und aber auch in reinheit geronnene singer/songwriter-, pop-, folk-mixtur, die dominiert wird von einer wenig vordergründigen drummachine, einer e-gitarre, die weiß, an welcher ecke sie ihre melodie abholen darf, einer juvenilen und doch ernsthaften stimme und schließlich einer synthiewolke, die über allem steht. hermes geht seine lieder in ruhe an, man spürt, wie sie sich entwickeln, groß werden durften, aber auch wie an ihnen gearbeitet wurde. der detailreichtum drängt sich nicht auf, im gegenteil wird er erst mittendrin, im hörgenuss gegenwärtig. hier die schlanke harmonie, dort das perkussive wispern. hier die betonung, dort die pause. das macht alles sinn. und wer "dimension" gehört hat, der weiß, dass hermes neben vertriebsprinzipien auch yo la tengo studiert hat. mit "errors" wurde am 02. dezember die erste single losgelassen, da generiert das kleinstlabel ähnliche strategien wie die großen. das video dazu sei unten angefügt.

Dienstag, Dezember 06, 2016

neue töne (1697): thisell (konzert, album, präsentation)


photo by camilla anders

die violine der karin wiberg schafft weite, während das akkordeon des david odlöw zum boden zwingt. zwischen den fahrten taucht eine getupfte gitarre auf, grollendes schlagwerken, das alles andere als bedrohlich wirkt, dann eine stimme, die man mit keiner zweiten vergleichen kann. ihr wohnt eine traurigkeit inne, die man mit dem nordmann verbinden möchte. der sich zwischen den elementen wähnt, der voll von glück ist und doch den trost wie das brot zum leben braucht. der mehr weiß, als er zu verraten imstande ist. und weil ihn quält, was ihn umtreibt, singt er. mit sanftmut und reife, mitsamt der begrenztheit, die ihn ausmacht. sie sucht nicht den mangel zu überwinden, die vollkommenheit zu erreichen, sondern den mut zu begreifen sich zu offenbaren. doch dem zwang wurde stattgegeben und so steht der sänger wie zwischen den zeiten als ein zurückgelassener, noch nicht wieder eingeholter und ruft hierhin und mahnt dorthin, nicht zu vergessen, nachzukommen. man möchte ihn bei der hand nehmen, man möchte an die hand genommen werden.
peter thisell liest sich wie ein gebrochener, der immer wieder neu aufgestanden ist. er klingt wie ein getäuschter, dem man nicht den letzten mut rauben kann. ein nordmann eben. dann flirrt etwas in der luft, volkstümliches macht sich breit, im walzerschritt bewegt sich der etwas hüftsteife sänger und seine jugendliche crew folgt behände. mit "thisell II" liegt seit dem september endlich ein nachfolger auf jellyfant vor, den die schweden wenig naseweis benannten.

an vielen orten wird man thisell finden, dort wo der schmerz sitzt, aber auch dort, wo man in geselliger runde die hoffnung besingt. die lap steel, das piano, das dräuen des kommenden, der stille bass, das saitenstreichen und das befinden von einem mehr, von dem es nur eine ahnung gibt. was anklingt, ist bereits vorhanden, auch wenn es vielleicht undeutlich bleibt und der augenblick, da man es erhascht, so kurz ist und endlich scheint.
thisell gelingt eine gangart, die zwischen den stilen eine eigene heimstatt findet, eine art psychfolk, dem man die herkunft nicht verbieten kann, der aber doch eine universelle wirkung erzielt. er wird verstanden, hier und dort, zwischen den welten ebenso. wir werden peter und die seinen abholen.

am 09. dezember spielt der bärtige schwede im atelier gut in der münchner pfeuferstraße 38, ab 20 uhr solltet Ihr Euch einfinden. david odlöw und tomas larsson werden peter begleiten und dem sentiment einen glitzerrand verleihen. zum event geht es hier lang: klick!

09.12. münchen, atelier gut 


Montag, Dezember 05, 2016

neue töne (1596): abigail lapell


diese stimme hat eine tiefe, die immer auch ein wenig unvollendet scheint, nie ganz erreicht. das macht vielleicht ihren zauber aus. sie ist zudem etwas rauchig, hat eine würzige bluesnote und dabei impliziert sie eine weite, wie aus erfahrung und einsicht geboren. abigail lapells gesang glänzt mit koloraturen, die kaum wahrnehmbar sind, kehlig bringt sie die töne hevor, warm letztlich und voller gefühl. schwärmerisch darf man über die kanadierin berichten, weil sich neben dieses außergewöhnlich schöne organ auch eine musik stellt, die nicht nur unterstreichend agiert.
mit "hide nor hair" steht ein neues album an,  das am 20. januar veröffentlicht werden wird (danke an p. aus b. für den hinweis). darauf enthalten sind unter anderem die beiden songs "fur and feathers" und "jordan". ersterer gelingt im feld einer akustischen, sparsamen instrumentierung, hat den charakter eines traditionals und nimmt in aller vertrautheit kontakt zum hörer auf. schnell wird man sich eins. zweiterer entsteht am piano, die bindung trifft das folkloristische im lieblich melodischen. das ist keine form des steine erweichens, dafür ist die kunst in sich zu fest, aber es geht ans herz, so viel ist gewiss.

abigail lapell ist kanadierin. sie stammt aus toronto, schreibt ihre songs selbst und ist an vielen instrumenten begabt. während sie noch auf der suche nach sich und diesem dasein war, lebte sie in montreal und tauchte in die dortige szene ein, spielte in bands, unterstützte theaterprojekte. ihr erstes album erschien schließlich 2011: "great survivor".  sie fand in heather kirby (ohbijou) nicht nur eine hervorragende produzentin, sondern etliche großartige mitstreiter, musiker wie lisa bozikovic oder aaron lumley. das album wurde nicht nur bemerkt, es wurde prämiert und landete auf einem sensationellen dritten platz der kanadischen folkcharts.
lapell hat seit dem mit acts wie first aid kit, rae spoon oder tuneyards die bühne gekreuzt, hat etliche touren hinter sich gebracht und neben dem nördlichen amerika auch europa bereist.
für das neue album "hide nor hair" konnte sie chris stringer (timber timbre u.a.) gewinnen, ihr im studio zu helfen, es erscheint in bälde und sollte den ausnahmestatus dieser noch jungen künstlerin unterstreichen.

Sonntag, Dezember 04, 2016

eingestreut (1005): pascal gamboni & rees coray (tour)


pascal gamboni stammt aus der schweiz, allerdings aus einer ecke, in der nur ein paar zehntausend einheimische rätoromanisch sprechen. nicht zwingend, dass man den nachbarn einen ort weiter versteht. das ist nicht die einzige besonderheit in sachen gamboni. seit geraumer zeit, seit langem eigentlich schon macht er musik und hat es damit immerhin auf das montreaux festival geschafft. ob er dort in englisch gesungen hat? gemeinsam mit dem virutosen basser rees coray legt er dieser tage ein neues, das zweite album des duos auf r-tunes vor. es heißt "veta gloriusa" und enthält vierzehn tracks, die sich in sachen sprache nicht ganz einig sind. denn gamboni zwingt dem vertrauten dialekt auch gern das englische auf, so dass es immer wieder zu gelungenen verunreinigungen kommen kann. auch bei den musikalischen stilen ist man sich nicht einig. singer/songwriter wird von bluesigen nummern abgelöst, jazzverhaltenes gibt sich die klinke mit folkanleihen, nichts ist sicher, vieles möglich auf diesem erstaunlichen release. das album  wird im januar im gepäck sein, wenn das duo auf ausgedehnte promotour gehen wird. die daten für hiesige landstriche führen wir an:

12.01.2017 Bamberg, Freiraum
13.01.2017 Bad Frankenhausen, Panorama Museum
14.01.2017 Solingen, Pub Tom Bombadil
15.01.2017 Berlin, Nussbreite
16.01.2017 Hamburg, Kulturcafé Komm Du
18.01.2017 Köln, Die Lichtung
19.01.2017 Aalen, Frapé
20.01.2017 Salzburg, Plan B